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An alle Aids Bedrohte, Betroffene und Freunde

An alle Aids bedrohte und betroffene Beschäftigte, Ärzte, Heiler, Betreuer, Patienten und Freunde

Durch Infektion mit HI Viren (Human Immunedefficiency Virus) verursachte schleichende Krankheit des Immunsystems und Zerstörung der körperlichen Abwehrkräfte.

Häufigkeit

Ungefähr jeder 100ste bis 200ste Mensch ist infiziert. 2015 waren circa 40 Millionen aller lebenden Menschen infiziert, zwei Millionen haben sich neu angesteckt und etwa 1 Million starb an den Folgen. Seit Bekanntweden der Plage in den 1980er Jahren sind ungefähr 40 Millionen Menschen daran gestorben. Besonders häufig scheinen homosexuelle Männer und südliche Afrikaner betroffen zu sein, bis zu 25 % sind dort infiziert.

Verlauf

Die Krankheit verläuft in drei Stufen:

  1. Infektionsphase: während der ersten Wochen vermehrt sich das Virus schnell, bis der Körper Antikörper gebildet hat.
  2. Latenzphase: Im Durchschnitt dauert es weitere 10 Jahre bis die Immunschwächung Aids (Anerworbenes Immun Deffizienz Syndrom) offenbar wird und Folgeinfektionen sowie Tumorerkrankungen (Zell und Gewebewucherungen) ausbrechen. Diese Phase kann aber bei einigen Fällen mit nur wenigen Monaten erheblich kürzer oder bei anderen mit mehreren Jahrzenten ohne Behandlung erheblich länger dauern, in denen die Betroffenen weitgehend ohne Beschwerden leben.
  3. Akute Krankheitsphase: Zerstörung der körpereigenen Abwehr mit Ausbruch zahlreicher anderer Krankheiten führt schließlich zum Tod.

Übertragung und Risiko

Infektion durch Kontakt mit Blut und Körperflüssigkeiten, besonders über Risse und Verletzungen in den eigenen Schleimhäuten bei

  • Geschlechtsverkehr
  • Bluttransfusion
  • Organtransplantation
  • gemeinsamer Verwendung von Nadeln, Instrumente, Kanülen und Spritzen
  • Geburt
  • Stillung mit Muttermilch

Risiko über Speichel, Schweiß, Händedruck, Umarmung und sonstige körperliche Berührung fast null.

Therapie

  • Keine Impfung möglich.
  • Antivirale Behandlung sofort nach vermuteter Infektion.
  • Langzeitige antivirale Medikation bisher ziemlich teuer.
  • Prophylaxe, Vorbeugung: Kondome, Femdome, Enthaltsamkeit, Beschränkung auf ehelichen oder wenigstens heterosexuellen und “natürlichen” Verkehr.
  • Gegenseitige Hilfe und Verständnis in zahlreichen Patientenhilfegemeinschaften.

Schlussfolgerung

Keine Krankheit ist wünschenswert, aber man braucht auch vor Aids keine übertriebene Angst entwickeln. Eine längere Bindung oder gar Ehe mit Infizierten kann für beide und ihre Menschen sogar von Nutzen sein, wenn beide sich ein wenig Liebe und Übereinstimmung in den wichtigsten Lebensbereichen entgegen bringen. Zum Beispiel würde die Gefahr für andere erheblich sinken, wenn Sexualpartner weniger oft gewechselt werden und die Krankheit sozusagen in der eigenen Familie bleibt. Die eigene Infektion bedeutet nicht unbedingt, dass jemand tatsächlich daran stirbt. Man kann genauso wahrscheinlich an anderen Krankheiten, am Alter, durch Unfall, Gewalt, Krieg, Hinrichtung, Liebesverlust und anderen Katastrophen sterben. Die meisten von uns werden bald irgend einen Tod sterben. Auch können sich sogar “gesund” Verheiratete gegenseitig anstecken, wenn mindestens einer sich durch Ehebruch oder Untreue bei anderen infiziert, was heute auch immer  häufiger passiert, wenn die gegenseitige Liebe verdorben oder nicht ausreichend befriedigt wird. Besser ist es auf jeden Fall für die und in Liebe zu sterben, als für irgend etwas anderes.

 

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