Babylonia Chronicle


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Church State Chronicle

Der Kirchenstaat

lateinisch: Dicio Pontificia oder Status Pontificius, italienisch: Stato della Chiesa oder Stato Pontificio) war das weltlich-politische Herrschaftsgebiet des Papstes, das seit 756 durch die Pippinsche Schenkung (auch Pippinische Schenkung) aus den Ländereien des Bischofs von Rom (Patrimonium Petri) entstand und nach wechselvoller Geschichte letztlich bis zum 6. Oktober 1870 bestand, als nach einer Volksabstimmung der Anschluss des Kirchenstaats an das Königreich Italien proklamiert wurde (vgl. Risorgimento).

Ab 4. Jahrhundert, der Grundbesitz der römischen Kirche in Italien wächst durch Schenkungen zahlreicher Güter in Süd- und Mittelitalien und auf Sizilien an.Im 6. Jahr hundert, Die Patrimonium Petri („Vermögen des Petrus“) genannten Besitzungen machten den Bischof von Rom zu einem der größten Grundbesitzer in Italien.

Gregor I. , Reform, Zentralisierung der verwaltung und stärkung der macht der kirche

Unter Berufung auf eine möglicher weise gefälschte Urkunde Konstantins, die Konstantinische Schenkung, erhoben die Päpste Anspruch auf eine unabhängige geistliche und weltliche Landesherrschaft in Italien und der welt?.

Zu Anfang des 8. Jahrhunderts, streit zwischen der Kirche, den Langobarden und den griechisch römischen kaisern, durch den viele eigentümer wieder verloren gehen

728, Langobarden, Luitprand, Gregor 2, Schenkung von Sutri

739, 741 und 742 gibt Liutprand noch die Orte Amelia, Orta, Bomarzo und Bieda dazu.

Als sein Nachfolger Aistulf jedoch zur Eroberung Ravennas und Roms ansetzt, ruft der papst die Franken zu Hilfe

Als Pippin III. Karolingen 751 zum König der Franken gewählt wurde, ließ er sich von Papst Zacharias die Wahl bestätigen.

754, Expansion des Langobardenkönigs Aistulf in Italien bewegen Papst Stephan II., sich von Byzanz ab zu wenden und die Franken als Gegenleistung für deren Legitimierung um Schutz zu bitten.

Pippin verspricht als katholischer König, die von den Langobarden zurückeroberten Gebiete dem papst zu übereignen.In der verloren gegangenen oder nie existierenden Urkunde der Pippinischen Schenkung von Quierzy 754 garantierte er dem Papst das Dukat Rom, das Exarchat Ravenna, die Pentapolis, Tuszien, Venetien, Istrien und die Herzogtümer Spoleto und Benevent als kirchliche Territorien.

756 erwarb der Kirchenstaat das Exarchat Ravenna durch Schenkungen,

bis 787 kommen Sabina, Südtuszien und einige kleinere Territorien dazu. Der Kirchenstaat reichte nun von Küste zu Küste

800 Kaiserkrönung von Pippins Sohn Karl dem Großen durch Papst Leo III. am Weihnachtstag

962 Kaiser Otto I. bestätigt die Pippinsche Schenkung, Privilegium Ottonianum.1201 kommt das Herzogtum Spoleto hinzu.

1213 Kaiser Friedrich II. erkennt in der Goldbulle von Eger den Kirchenstaat offiziell an.

Im 15. Jahrhundert kommen weitere Gebiete um Parma, Modena, Bologna, Ferrara, Romagna und Perugia hinzu. Der Kirchenstaat reicht nun bis an die Grenzen des pippinschen Schenkungsversprechens und erreicht unter Papst Julius II. seine größte Ausdehnung

ab dem 16. Jahr hundert sinkt die Bedeutung des Kirchenstaats wieder, er kann sich im Ringen um die Herrschaft in Italien nicht über andere herren in Italien erheben und bleibt von anderen mächten abhängig

um 1600 gelingt es den Päpsten, zeit weilig verlorene Gebiete wie Ferrara und Urbino zurück zu gewinnen.

Im Verlauf der Französischen Revolution und während der napoleonischen Herrschaft über Europa verkleinert sich der Kirchenstaat zusehends.

1796 Erster koalitions krieg, Bologna und Ferrara werden ausgegliedert und bilden zusammen mit dem Herzogtum Modena zuerst die neu gegründete Cispadanische Republik,

1797 einen Teil der Cisalpinischen Republik,

1798 Römische Republik in Rom, die aber schon im Herbst 1799 im Zweiten Koalitionskrieg untergeht

1802 Italienische Republik und1805 Königreich Italien

1801 Pius VII. erreicht einen politischen Ausgleich und Konkordat mit Napoleon die wieder herstellung des kirchen staates,

Höhepunkt dieses vergleichs ist die Kaiserkrönung Napoleons in Anwesenheit des Papstes am 2. Dezember 1804.

Die Weigerung des Papstes, einem Bündnis gegen Großbritannien beizutreten, führte jedoch wenige Jahre später zum Konflikt mit dem französischen Kaiser. Im November 1807 rücken wiederum französische Truppen in den Kirchenstaat ein, die im Februar 1808 Rom besetzten.

1809 Napoleon entmachtet Pius 7 und annektiert den kirchenstaat

Vereinigung des säkularisierten Kirchenstaats mit dem französischen Kaiserreich (Departements Tiber und Trasimenus) bzw. mit dem napoleonischen Königreich Italien (Provinzen Urbino, Ancona, Macerata) statt. Nur die geistliche Macht wurde dem Papst belassen.

Pius VII. protestiert gegen diese Beschlüsse und spricht den bann

Der Papst wird gefangen gesetzt und im Jahr 1812 in Fontainebleau in Frankreich interniert.

Napoleons Sohn Napoleon Franz Bonaparte bekommt 1811 gleich bei seiner Geburt den Ehrentitel König von Rom.

1814 Napoleon fällt und der Papst kehrt nach Rom zurück

1815 Wiener Kongress, Europa wird im Sinne der Restauration neu geordnet und dabei der Kirchenstaat in seinen Grenzen von 1797 – also unter Verzicht auf die früheren südfranzösischen Exklaven – wieder her gestellt.

In der Folgezeit besaß der Kirchenstaat in der gebildeten europäischen Öffentlichkeit – namentlich nach dem Tode Pius’ VII. 1823 – einen denkbar schlechten Ruf als Hort von Misswirtschaft, Reaktion, über wachung und Unterdrückung, Beispielhaft mag hierfür die Oper Tosca stehen.

Pius VII. folgen Leo XII., Pius VIII. und Gregor XVI. (1831–1846).

1846 bis 1878 Papst Pius IX.

Er agiert anfänglich liberal (1846–1848) und wird so zu einem Idol der Neoguelfen, des katholischen Flügels der italienischen Liberalen und Nationalisten des Risorgimento

1848/49 kommt es in weiten Teilen Mitteleuropas auch in Rom zur Revolution, der Papst mus fliehen.

Am 9. Februar 1849 wird im Kirchenstaat die Zweite? Römische Republik aus gerufen

April Intervention Frankreichs und Spaniens

Juli, Kirchenstaat wieder her gestellt.

Seither verfolgt Pius IX. einen reaktionären, an die Politik Österreichs angelehnten Kurs.

1859 niederlage Österreichs gegen Frankreich und Sardinien-Piemont

1860 Pius 9 und der rest des kirchenstaates schließt sich dem neuen Königreich Italien an

Italienische Nationalisten um Giuseppe Garibaldi versuchen 1867, auch Rom im Handstreich zu erobern, was jedoch am Widerstand päpstlicher und französischer Truppen scheitert, darunter schweizerische Fremdenregimenter oder die aus niederländischen, belgischen und französischen Freiwilligen gebildeten Einheiten, die als Zuaven bekannt wurden.

Als Frankreich seine seit 1849 im Kirchenstaat stationierten Schutztruppen im Sommer 1870 in der Sitzungspause des Ersten Vatikanischen Konzils aufgrund der Kriegserklärung gegen Preußen aus Rom ab zieht, marschieren italienische Truppen unter König Viktor Emanuel II. fast kampflos im Kirchenstaat ein, entmachten den Papst politisch und proklamieren wenig später Rom zur Hauptstadt Italiens.

Der Status der Vatikanstadt war zunächst ungeklärt als so genannte „Römische Frage“, jedoch blieb in ihr de facto die Herrschaft der katholischen Kirche bestehen, so dass sich ab 1870 die kirchlichen Verwaltungsorgane aus dem restlichen Kirchenstaat in der Vatikanstadt konzentrierten.

Die Römische Frage und damit auch die Stellung des Papstes und seines Verhältnisses zu Italien wird erst 1929 in den Lateranverträgen mit Mussolini geklärt. Danach beschränkt sich das weltliche Territorium der römischen Kirche auf die Vatikanstadt. Dem Vatikan als Nachfolger des Kirchenstaates wurde volle Souveränität und wieder der internationale Status eines eigenständigen Staates zuerkannt.

Der Kirchenstaat als politische Einheit soll vor allem die Unabhängigkeit des mit absolutistischer Macht regierenden Papstes sichern. Da dieser vom Kardinals kollegium gewählt wurde, handelte es sich formal um eine Wahlmonarchie. Die Päpste stützten sich in ihrer Herrschaftsausübung auf die kardinale, aus denen sie oft selbst hervor gingen.

In den verschiedenen Städten und Provinzen des Kirchenstaates wurde der Papst durch den jeweiligen Bischof als Gouverneur vertreten. Generell war es bis zur Verabschiedung der Verfassung von 1847 nur Geistlichen möglich, eine Position innerhalb der Regierung und Verwaltung des Kirchenstaates zu erlangen.

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